Nachdem bereits in der Vorwoche mit dem Südafrikaner Blake Gutzeit und Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt zwei Permanentstarter der Junioren-Klasse der SuperEnduro-WM 2016/2017 beim Enduro-DM-Finale „Rund um Zschopau“ im Erzgebirge im Einsatz waren, kam es am vergangenen Wochenende beim GetzenRodeo zum Wiedersehen mit Top-Ridern der Prestige-Klasse. Beim Extrem-Enduro im Zschopau-nahen Grießbach waren der Brite Jonny Walker und der Spanier Mario Roman mit von der Party – eine Gelegenheit für ein Treffen, die sich das Organisationsduo des am 7. Januar 2017 in der SACHSENarena Riesa stattfindenden zweiten Laufes zur SuperEnduro-WM 2016/2017, die Brüder Daniel und Tobias Auerswald, nicht entgehen ließ.

„Wir haben hier einige gute Gespräche geführt, denn es ist immer gut, wenn man das Ohr an der Basis, sprich an den Piloten hat. Dabei ging es aber nicht nur um lose Smalltalks, sondern schon auch darum, die Wünsche der Fahrer auszuloten und für den 7. Januar 2017 zu berücksichtigen“, meinte Daniel Auerswald stellvertretend.

Allzu viele Wünsche äußerten die beiden derzeitigen Hard-Enduristen nicht, denn die Strecken in Riesa sowie in Prag, wo die Auerswald Eventmanufaktur im letzten Winter ebenfalls einen Lauf zur SuperEnduro-WM veranstaltete, lobten neben dem Promoter und der FIM auch die Fahrer als die besten im ganzen Kalender.

„Ich erinnere mich natürlich ans letzte Jahr, was eigentlich sehr gut für mich war“, erklärte Jonny Walker am Rande. „Ich bin gut in die Saison gestartet und habe vor dem vorletzten Lauf in Prag die WM angeführt. Leider habe ich mir dort einen Beinbruch zugezogen und dadurch die Weltmeisterschaft verloren. Es hatte nichts mit der Strecke zu tun, sondern es war einfach ein dummer Fehler von mir. Überhaupt waren die Strecken in Riesa und Prag die besten, die wir je hatten – großes Kompliment an die Organisatoren und den Streckenbauer. Ich schaue nun nach vorn und werde nach meinem letzten Outdoor-Rennen in Spanien am kommenden Wochenende mein Training auf SuperEnduro umstellen. Ich bin durch eine weitere Verletzung bei den Red Bull Romaniacs in diesem Jahr nur wenig gefahren und deshalb umso heißer auf die bevorstehende SuperEnduro-Saison. Auf Riesa freue ich mich besonders, denn die deutschen Fans sind einfach toll – sehr gut informiert und sehr enthusiastisch, wie man auch hier beim GetzenRodeo sieht.“

Ähnliche Worte fand auch Mario Roman. Er sagte: „Auch für mich waren die Strecken in Riesa und Prag die Highlights der letzten Saison, weshalb ich mich ebenfalls schon auf die deutsche WM-Runde freue. Ich habe die letzte SuperEnduro-Saison auf dem sechsten Platz beendet und hatte speziell am Saisonende ein paar gute Rennen. Dabei war ich dem Podest ziemlich nahe und möchte deshalb in der nun kommenden Saison regelmäßig aufs Podium. Was dann in der Meisterschaft rauskommt, wird man sehen.

Advertisements