Noch einmal schlafen, dann startet am 7. Januar 2017 die dritte Ausgabe der SuperEnduro-Weltmeisterschaft in der SACHSENarena Riesa. Bevor die weltbesten SuperEnduro-Piloten die anspruchsvolle und reichlich Rennaction bietende Strecke unter ihre stollenbereiften Räder nehmen, fand heute die Pre-Event-Pressekonferenz statt. Auf dieser gab Tobias Auerswald von der gastgebenden Auerswald Eventmanufaktur Auskunft zum Stand der Vorbereitungen sowie zum Ticketvorverkauf. Er sagte: „Es gibt zwar noch ein paar Restkarten, aber das sind weniger als in den Vorjahren. Vielleicht sind wir ja dieses Mal ausverkauft. Wir werden die Fans mit einer tollen Show, hochkarätigem Sport und einem insgesamt gelungenen Abend nicht enttäuschen.“

Davon ist auch Alain Blanchard, der Promoter der SuperEnduro World Championship und zugleich der Enduro-WM, überzeugt, der vor allem die akribische Arbeit und gute Kooperation mit der Auerswald Eventmanufaktur lobte. „Wir sind immer gern in Deutschland. In diesem Jahr beginnen wir die Saison hier und werden sie mit dem Finale des EnduroGP im Oktober in Zschopau beenden. Ich bin mir sicher, dass das nach 13 Jahren Pause eine genauso tolle Veranstaltung wie hier in Riesa wird“, so der Franzose.

Anschließend gab der Clubchef des MSV Riesa Frank Hengst Einblicke in die Vorbereitungen aus Sicht des sportlichen Veranstalters, der mit rund 80 ehrenamtlichen Helfern aus den eigenen Reihen sowie von befreundeten Vereinen im Einsatz sein wird.

Seitens der Aktiven erklärte der Südafrikaner Blake Gutzeit, der als Gesamtzweiter der Junioren-WM anreiste, dass er seit einigen Jahren zum Rennen fahren in Europa bzw. derzeit in der Nähe von Hamburg wohnt, die Wettkämpfe hier liebt und aktuell für das in Frohburg beheimatete Neubert-Yamaha-Racing-Team fährt. „Ich habe gute Verbindungen nach Deutschland, so dass ich Riesa als mein Heimrennen betrachte. Ich hatte beim Saisonauftakt in Polen Pech im ersten Rennen, konnte aber den Abend trotzdem noch auf dem Podest beenden. Wir haben jetzt den zweiten von vier Läufen, also Halbzeit, und ich befinde mich in Sachen Meisterschaft in einer guten Position“, erklärte der 21-Jährige.

Ebenfalls Pech hatte beim Saisonauftakt der Lokalmatador Tim Apolle, der sich in Krakau im Training bei einem Sturz verletzte, den Abend aber trotz Schmerzen meisterte und als Gesamtfünfter beendete. „Die Verletzung ist zwar noch nicht ganz abgeklungen, aber es ist schon deutlich besser. Klar, habe ich mir für mein Heimspiel viel vorgenommen, doch ich muss auch cool bleiben und mich voll auf die Rennen und auf meine Leistung konzentrieren. Ich kann es gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht“, meinte der 20 Jährige aus Billroda im Süden Sachsen-Anhalts.

Als Vertreter der nationalen Klasse, die neben den beiden WM-Klassen „Prestige“ und „Junior“ wieder im Programm ist, stand Marcel Teucher aus dem erzgebirgischen Thermalbad Wiesenbad Rede und Antwort. Er sagte: „Ich bin beim EM-Lauf in Krakau als Dritter aufs Podest gefahren, was einer meiner größten Erfolge war. Daran möchte ich hier in Riesa anknüpfen, doch ich weiß, dass die Konkurrenz mindestens genauso stark sein wird. Aber ich fühle mich gut und werde mein Bestes geben.“

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