Auch in diesem Jahr startete die „FIM Maxxis SuperEnduro World Championship“ Anfang Dezember im polnischen Krakau in ihre neue Saison. Dabei wurde erneut erstklassiger und hochdramatischer Motorsport geboten, der Lust auf die zweite Station am 5. Januar 2019 in der SACHSENarena Riesa machte.

 

Schon die Starterlisten ließen im Vorfeld erahnen, dass es wieder hartumkämpfte Rennen um die Heat-Siege und schließlich den Grand Prix geben würde. So kam es dann auch, womit man getrost davon ausgehen kann, dass auch die weiteren Läufe enge Battles bereithalten werden.

In seiner Heimat trug am Ende mal wieder der Multichampion Taddy Blazusiak den Tagessieg davon. Diesen hatte er sich redlich verdient, denn nachdem er die ersten beiden Rennen gewonnen hatte, stürzte er gleich zu Beginn des dritten und entscheidenden. Mit einer grandiosen Aufholjagd fuhr er noch vor bis auf Platz vier, sodass er erneut gewann und in der Tauron-Arena seit drei Jahren ungeschlagen ist.

Taddy Blazusiak auf dem Weg zu seinem nächsten Sieg in Krakau

Erwartungsgemäß waren die weiteren KTM- bzw. Husqvarna-Factory-Rider, die beiden US-Amerikaner Cody Webb und Colton Haaker sowie der Spanier Alfredo Gomez, diejenigen, die mit Taddy Blazusiak auf Augenhöhe fighteten. Während Cody Webb und Colton Haaker alle zweiten und dritten Plätze unter sich aufteilten, holte sich Alfredo Gomez in Blazusiaks „bad race“ den Laufsieg.

 

Besonders erfreulich war aus deutscher Sicht der letztlich fünfte Rang des amtierenden Junior-Weltmeisters Kevin Gallas aus Baden-Baden, der damit bei seinem ersten Auftritt in der Top-Klasse Prestige sozusagen „best oft he rest“ war und den Werksfahrern am nächsten kam.

Kevin Gallas glänzte auf Anhieb auch in der Prestige-Klasse

Zwei weitere Top-Rider wurden in Krakau noch schmerzlich vermisst – der amtierende Prestige-Vize Billy Bolt aus Großbritannien, der sich zwei Tage vorm 2018/2019er-Saisonopening das linke Wadenbein brach, und der Bayer Manuel Lettenbichler, der sich unlängst einer Meniskus-Operation unterzog. Wenn alles gut läuft, dürften auch sie am 5. Januar in Riesa die Fans wieder entzücken.

 

In der Klasse Junior mischten und mischen die beiden Deutschen Tim Apolle aus Finne OT Billroda und Leon Hentschel aus Uelzen mit, die in Krakau beim souveränen Sieg des Briten William Hoare mit den Gesamträngen sechs bzw. elf in die Saison starteten.

Werbeanzeigen